Hören

I want you to train your listening comprehension with authentic audio materials. Therefore, I gave several Germans a simple keyword to see what story they would associate with that word. The result are over 200 audio files from female and male speakers. Some of them speak only for a couple of seconds, others for several minutes. Some use easier language, some more difficult words.

 

I am planning on adding some of these audio files on the right spots all throughout the A1-B1 course. Let me know what you think! I would really appreciate your feedback.

 

And don’t worry if you do not get everything. When you listen, it is not important that you understand every single word. Use the recordings to try to grasp the main idea of what the person is saying. Listen to the same recording several times. As you make your way through the course and as time passes, you will see that you will understand more and more. Enjoy!

 

 

 

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Cord: “Studium”

 

 

Man kann sich durchaus fragen, woraus studieren eigentlich besteht. In der Schule tat ich das oft, da ich die Schule nicht besonders mochte. Ich hatte nie das Gefühl, ich würde in den Unterrichtsplan reinpassen und trotz guter Noten, hatte ich nicht das Gefühl, dass die Lehrer mir effektiv etwas beigebracht hatten.

 

Im Studium, so dachte ich, wäre das alles anders. Da ist man auf sich allein gestellt. Kann sich Sachen, die man interessant findet, selber erarbeiten und selber an seinen Schwächen arbeiten. Letztendlich ist es auch so. Man ist auf sich allein gestellt. Man bekommt in der Vorlesung wichtige Randinfos, muss sich aber selber um die Vertiefung bemühen und seine Sachen, die man für die Prüfung braucht, selber erarbeiten. So bringt es doch viel, wenn man mit Freunden vor einer Prüfung  gemeinsam lernt, da viele Augen oft mehr Fehler sehen als ein Augenpaar.

 

Aber mal abgesehen von der vielen Zeit, die man in der Uni verbringt, vom Lernen bis zu den endlosen Stunden in der Bibliothek, um die Hausarbeit fertigzustellen oder den superlangweiligen Vorlesungen, das Studium wird noch durch andere Sachen charakterisiert. Das sind zum einen die Bekanntschaften. Man trifft so viele neue Leute. Leute, mit denen man vorher nie etwas zu tun gehabt hätte. Neue Freundschaften. Neue Ansichten, die man kennenlernt. Einfach spannend.

 

Dann sind es die Unternehmungen. Montagabend trifft man sich zum Kicker spielen in der Hausbar. Am Dienstag macht man spontan was mit einem entfernten Verwandten, der hier in der Nähe wohnt. Das Umziehen ist natürlich auch ein großer Punkt. Am Mittwoch ist immer Pesel-Abend, da geht die gesamte Studentengemeinschaft feiern. Und am Donnerstag sind dann alle müde, wenn Mathe- und Statistik-Vorlesung ist.

 

Das Studium ist aber auch, sich selber zu verwirklichen. Na klar, man muss auch Sachen machen, die einem nicht gefallen. Aber man hat durchaus Raum und Zeit, um das zu machen, wozu man Lust hat. Auch der Nebenjob gehört zum Studium dazu. So habe ich mir zum Beispiel die Gastro ausgesucht, da man da keine Qualifikationen braucht. Mittlerweile mache ich aber Nachhilfe, weil ich gemerkt habe, dass es auch wichtig ist, nebenbei Sachen zu machen, die einem Spaß machen.

 

Ob ich das Studium jedem empfehlen würde? Definitiv nicht. Für Leute, die keine Selbstdisziplin haben oder nicht selbstständig arbeiten können oder wollen, ist das Studium sicherlich schwerer als für mich. Ich hatte immer große Lust darauf, die Aufgaben, die mir gestellt werden, immer nach bestem Gewissen zu erledigen, um alles aus mir rauszuholen. Aber selbst wenn es einem nicht so geht, das Studium ist eigentlich immer interessant. Man lernt viele neue Dinge dazu.

Let’s stay in touch.